Kontaktlinsen

Die dünne Schicht, die formstabile Kontaktlinsen nachhaltig verändert: Zum Besseren!

Formstabile (RGP: Rigid Gas Permeable) Kontaktlinsen können über längere Zeiten (bis zu einem Jahr und länger) getragen werden und haben eine Reihe von Vorteilen gegenüber weichen Hydrogellinsen, darunter eine klarere Sicht und die Möglichkeiten der Korrektur bestimmter Sehfehler. Außerdem sind sie über ihre Langlebigkeit umweltfreundlich (z.B. Vermeiden von durch Tageslinsen entstehendem Mikroplastik).

Dadurch, dass RGP Kontaktlinsen (RGP KL) aus einem wasserabweisenden Kunststoffblend gefertigt werden, ist die Benetzung durch den Tränenfilm nicht optimal. Daraus ergeben sich Einschränkungen im Tragekomfort (Fremdkörpergefühl) und in der Haftung der Linse (bei starken Erschütterungen, wie z.B. während sportlicher Tätigkeiten kann die Linse verloren gehen). Ein weiterer Nachteil entsteht dadurch, dass RGP KL zu Protein-Ablagerungen neigen (Eigenschaft wasserabweisender Kunststoffe), was Bakterienansiedelung und folglich Augenirritationen nach sich ziehen kann. Eine strikte Hygiene der KL muss daher eingehalten werden.

Eine ultradünne, hydrophile und robuste Beschichtung, welche oben genannte Nachteile beseitigt, ohne die optischen und physikalischen Eigenschaften der RGP KL zu verändern, wäre sowohl für Kontaktlinsenträger als auch -anbieter hochwillkommen. Dieses Ziel haben wir durch eine ultradünne, transparente und hydrophile Polymerschicht erreicht.

Die Beschichtung basiert auf einem hydrophilen, biokompatiblen und anti-adhäsiven (d.h. das Polymer verhindert Protein- und Bakterienadhäsion) extrem dünnen Polymerfilm, welcher in einem umweltfreundlichen, materialeffizienten und lösungsmittelfreien Prozess hergestellt wird.

Der Prozess wurde patentrechtlich geschützt: „Kontaktlinse mit einer Oberflächenbeschichtung und Herstellungsverfahren“: DE102018127812B4-1/erteilt Juni 2020. Erfinder: Prof. Es-Souni

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